Gesetzeslage zwingt zu rascher Orientierung

Wohnrechtsexperte Christoph Kothbauer auf der Grazer Häuslbauermesse.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Gesetzeslage zwingt zu rascher Orientierung
© Marion Tischler

Zwischen Donnerstag, 22. und Sonntag, 25. Jänner 2026 stehen in der Stadthalle Graz am Stand Nr. FM5 Foyer Mitte (direkt neben der Kleinen Zeitung) täglich von 10 bis 18 Uhr ausgewiesene Juristen sowie erfahrene Immobilienpraktiker für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Die Besucher erwartet ein kostenloses Informations-Angebot mit hoher Relevanz. Im Fokus stehen insbesondere:

  • das 5. Mietrechtliche Inflationslinderungsgesetz (5. MILG, BGBl I 2025/114) und die gesetzlichen Begrenzungen für vertragliche Wertsicherungen (Mieten-Wertsicherungsgesetz - MieWeG),
  • die Systemangleichung der gesetzlichen Valorisierung von Kategorie- und Richtwertmieten an das MieWeG,
  • die verlängerte Mindestbefristung von Wohnungsmietverträgen sowie Mechanismen der stillschweigenden Verlängerung,
  • weitere Änderungen im Mietrechtsgesetz (MRG) sowie
  • das Zivilrechtliche Indexierungs-Anpassungsgesetz (ZIAG, BGBl I 2025/110), das Ausgangswerte bei Wertsicherungsvereinbarungen (§ 879a ABGB) neu definiert und die Nichtanwendbarkeit des § 6 Abs. 2 Z 4 KSchG auf längerfristige Dauerschuldverhältnisse normiert.

Die praktische Konsequenz: falsch oder verspätet angepasste Vertragswerke können zu Ertragsverlusten, Rückabwicklungen und langwierigen Auseinandersetzungen führen. Viele Vermieter sehen sich bereits mit der Frage konfrontiert, ob und wie bestehende Mietverhältnisse nachgeschärft werden müssen, um finanzielle und rechtliche Nachteile zu vermeiden.