„Betongold“ – FMA informiert zu Investmentprodukten mit Immobilienbezug
Die Finanzmarktaufsicht fragt in der neuen Ausgabe von „Reden wir über Geld“: Ist Immobilie drin, wenn Immobilie draufsteht?
Über einen Asset Deal hat das Unternehmen eine Wohnimmobilie in Maxvorstadt in Nähe der TU München erworben. Nexum plant, das bestehende Bestandsgebäude zu revitalisieren, das Dach aufzustocken und im Hinterhof einen Neubau zu errichten. Insgesamt entstehen so rund 2.800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche (BGF) in bester Innenstadtlage. Der Erwerb erfolgte zu attraktiven Konditionen mit einem erheblichen Abschlag auf den Bodenrichtwert. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts beläuft sich auf rund 20 Mio. Euro.
Philipp von Erffa, CEO der Nexum Group AG, kommentiert: „Das Wohnprojekt in München ist der optimale Start für die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie. Wir schaffen damit in einer der gefragtesten Innenstadtlagen zusätzlichen Wohnraum durch Revitalisierung und Nachverdichtung. Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Stadt ein Drittel weniger Wohnungen fertiggestellt als im Vorjahreszeitraum – bei hoher Nachfrage durch Studierende, Young Professionals und Arbeitgeber. Mit dem Projekt wirken wir der Angebotsknappheit entgegen. Zugleich können wir das Projekt mit hoher Planungssicherheit und kurzer Projektlaufzeit bis zur Fertigstellung durchführen.“
Das erworbene Wohnimmobilienprojekt passt optimal in die Strategie von Nexum. Dank eines vorliegenden positiven Bauvorbescheids sind die Risiken der Projektentwicklung minimiert. Der Bauantrag wurde bereits gestellt. Bei der Umsetzung des Bauvorhabens wird Nexum mit etablierten Baufirmen über eine Projektlaufzeit von etwa zwei Jahren zusammenarbeiten. Nexum plant, im Frühjahr 2027 und damit vor Baubeginn mit dem Vertrieb zu starten.
Im Rahmen des Projekts entwickelt Nexum ein Wohn-Ensemble aus drei Bausteinen. Erstens erfolgt eine Revitalisierung des Bestandsgebäudes. Dazu zählen die Umstellung auf Fernwärme, neue Fenster, Sanierung von Fassade, Treppenhaus, Balkonen und Modernisierung der Haustechnik. Zweitens erfolgt eine Dachaufstockung mit zusätzlichen Wohnungen inklusive Dachterrasse. Der dritte Baustein ist ein Neubau im grünen Hinterhof.
Das Nexum-Projekt setzt auf nachhaltige Stadtentwicklung: Die bestehende Bausubstanz wird genutzt und energetisch saniert, und der Neubau erfüllt mindestens den KfW-55-Standard. Statt auf der grünen Wiese zu bauen, schafft das Projekt durch Nachverdichtung neuen Wohnraum in einer der gefragtesten Innenstadtlagen Münchens, ohne zusätzliche Flächenversiegelung. Die Transaktion wurde beraten von Wagensonner Rechtsanwälte, EY, W+S Real Estate sowie MAVERO Real Estate.
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