Österreicher setzen bei der Veranlagung auf mehrere Säulen

INTEGRAL-Studie 2026: 42 Prozent der Wertpapierbesitzer sehen Bausparen als ideale Ergänzung
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Österreicher setzen bei der Veranlagung auf mehrere Säulen
© ImmoFokus

Die Vermögensbildung der Österreicher wird vielfältiger. Anstatt sich ausschließlich für Sicherheit oder Renditechancen zu entscheiden, setzen immer mehr Menschen auf eine Kombination unterschiedlicher Anlageformen. Eine aktuelle INTEGRAL-Studie im Auftrag der s Bausparkasse zeigt: Besonders die Verbindung von Bausparen und Wertpapieren gewinnt an Bedeutung und wird von vielen als sinnvoller Weg für langfristigen Vermögensaufbau angesehen. 

Kombiniert statt Gegensatz: Bausparen und Wertpapiere 

Die Studie zeigt, dass Bausparen auch in einem veränderten Anlageumfeld einen festen Platz im Portfolio vieler Österreicher:innen hat. Insbesondere unter Wertpapierbesitzer ist die Akzeptanz hoch: 46 Prozent verfügen zusätzlich über einen Bausparvertrag. Gleichzeitig sehen 42 Prozent Bausparen als ideale Ergänzung zu chancenorientierten Veranlagungen.

„Kunden verfolgen heute einen deutlich breiteren Ansatz beim Vermögensaufbau als noch vor einigen Jahren. Sicherheit und Ertragschancen werden nicht mehr als Gegensatz verstanden, sondern bewusst miteinander kombiniert. Genau hier ergänzt Bausparen moderne Veranlagungsformen optimal. Während Wertpapiere langfristige Ertragschancen bieten, steht Bausparen für Stabilität, Planbarkeit und staatliche Förderung. Dadurch entsteht ein ausgewogener Mix, der unterschiedlichen Bedürfnissen innerhalb der privaten Vorsorge gerecht wird."
— Andreas Kaim - Vorstandsvorsitzender der s Bausparkasse

Sicherheit bleibt gefragt

Trotz eines breiteren Anlageverhaltens bleibt Sicherheit für viele Menschen ein entscheidendes Kriterium. Rund ein Drittel der Befragten verfügt aktuell über einen Bausparvertrag für sich selbst. Für 36 Prozent liegt der größte Vorteil des Bausparens in seiner Verlässlichkeit und Planbarkeit.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich damit die Rolle des Bausparens als stabiler Baustein innerhalb einer langfristigen Vermögensstrategie. 

Langfristige Vorsorge für die nächste Generation

Die Studie macht außerdem deutlich, dass Vermögensaufbau häufig über die eigene finanzielle Zukunft hinaus gedacht wird. Bausparen bleibt ein generationsübergreifendes Produkt: Viele Abschlüsse erfolgen für Kinder oder andere Familienmitglieder. Besonders bemerkenswert ist die hohe Wiederabschlussbereitschaft. 44 Prozent jener Personen, die bereits für jemand anderen einen Bausparvertrag abgeschlossen haben, planen in den kommenden zwölf Monaten einen weiteren Abschluss.

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