Revitalisieren statt neu verbauen

Oberösterreich - Jetzt für den #upperREGION Award einreichen
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Revitalisieren statt neu verbauen
© ImmoFokus

Die Revitalisierung von Brachen und die Belebung von Ortskernen sind Schwerpunkte unserer OÖ. Raumordnungsstrategie #upperREGION2030 und damit zentrale Elemente der nachhaltigen Raumordnungspolitik in Oberösterreich nach dem Grundsatz ‚Boden schützen & Zukunft ermöglichen‘“, betont Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner. Mit dem #upperREGION Award werden auch heuer wieder zukunftsweisende Projekte zur Revitalisierung von Leerständen und innovative Konzepte für die Ortskernbelebung vor den Vorhang geholt. Eine Einreichung ist noch bis 31. Juli 2026 möglich.

Mit dem #upperREGION Award werden Projekte ausgezeichnet, die Leerstände oder Brachflächen zu neuem Leben erwecken – kreativ, nachhaltig und mit Mehrwert für die Region. Eine Jury prämiert Ideen, die zeigen, wie brachliegende Flächen wieder zugänglich, wirtschaftlich nutzbar und somit erlebbar werden. Einreichen können Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Privatpersonen. Der Preis wird heuer bereits zum sechsten Mal vergeben und zeichnet innovative Projekte aus, die bestehende Immobilien neu nutzen, Leerstände revitalisieren, Brachflächen reaktivieren sowie Orts- und Stadtkerne nachhaltig weiterentwickeln.

„Betriebsansiedlungen und -erweiterungen sind wichtig für Oberösterreich, um bestehende Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Gleichzeitig müssen wir sorgsam mit der begrenzten Ressource Boden umgehen. In unserer Raumordnungsstrategie #upperREGION2030 haben wir daher klare Regelungen für eine nachhaltige Standort- und Raumordnungspolitik definiert: Bevor neues Bauland gewidmet wird, sollen leerstehende Gebäude und Brachflächen revitalisiert und genutzt werden.“
—Markus Achleitner - Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat

Auszeichnung für nachhaltige Standortentwicklung

Der #upperREGION Award ist eine Initiative des Landes Oberösterreich und wird von der oberösterreichischen Standortagentur Business Upper Austria und dem Regionalmanagement OÖ mit Unterstützung der HYPO Oberösterreich und der Peneder Bau-Elemente GmbH ausgeschrieben.

Der Preis wird heuer bereits zum sechsten Mal vergeben und zeichnet innovative Projekte aus, die bestehende Immobilien neu nutzen, Leerstände revitalisieren, Brachflächen reaktivieren sowie Orts- und Stadtkerne nachhaltig weiterentwickeln.

Die Siegerprojekte erhalten jeweils 5.000 Euro Preisgeld, eine Siegerskulptur und eine Urkunde. Anerkennungspreise werden für innovative Ortskernbelebungen sowie besondere architektonische Umsetzungen vergeben.

Jetzt bis 31. Juli 2026 einreichenEinreichberechtigt sind Unternehmen, Gemeinden, Vereine, Privatpersonen sowie Kooperationsprojekte mehrerer Partner. Gesucht werden Projekte in den Kategorien:

  • Gewerbe und Tourismus
  • Öffentliche Räume
  • Wohnen und Quartiersentwicklung

Die Einreichfrist läuft noch bis 31. Juli 2026.Einreichen ist auf der Website von Business Upper Austria möglich: www.biz-up.at/upperregionaward

Die Preisverleihung erfolgt am 18. November 2026 bei der Veranstaltung „Land in Sicht – Brachflächen in OÖ nutzen“ im Veranstaltungszentrum ALFA in Laakirchen.

Vom Leerstand zum Vorzeigeprojekt„Der Award stellt Vorzeigeprojekte zur Brachen- und Leerstandnutzung ins Rampenlicht und macht sie zur Inspiration für ganz Oberösterreich. Zusätzlich zur öffentlichen Aufmerksamkeit profitieren die Gewinner/innen von wertvollen neuen Kontakten und einer anerkannten Auszeichnung“, erklärt Landesrat Achleitner. „Die Liste erfolgreicher Umsetzungsbeispiele in unserem Bundesland wird erfreulicherweise immer länger. Mit diesen Vorzeigeprojekten setzen wir zusätzliche Impulse für die nachhaltige Standortentwicklung“, so Landesrat Achleitner.

Zu den bisher ausgezeichneten Vorzeigeprojekten zählt beispielsweise ein ehemaliges Kasernengelände in Wels, das zum Quartier für Wohnen, Büros, Gewerbe und Kindergarten wurde. Leerstehende Wirtshäuser in Munderfing und Ottensheim beherbergen heute Gastronomie, Co-Working Spaces, Wohnungen und Veranstaltungsräume. In den Ortskern von Gaflenz ist durch ein innovatives Konzept für ein regionales, multifunktionales Nahversorgungszentrum frisches Leben eingekehrt. Am Bahnhof Bad Ischl werden leerstehende Flächen heute als Co-Working Spaces genutzt. Und wo ein Geschäftslokal jahrelang ungenutzt blieb, sichert nun wieder ein Nahversorger die Lebensqualität in Steyr.

Kategorien und Preise

Je Kategorie wird ein Projekt ausgezeichnet - mit 5.000 Euro, einer Skulptur und einer Urkunde:

  • Gewerbe und Tourismus
  • öffentliche Räume
  • Wohnen und Quartiersentwicklung

Darüber hinaus kann die Jury zwei Anerkennungspreise vergeben:

  • innovative Umsetzung zur Belebung von Ortskernen und Stadtzentren
  • besondere architektonische Umsetzung

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Anerkennungspreise erhalten jeweils eine Urkunde sowie einen von Peneder Industriebau gesponserten Anerkennungspreis. Die zehn besten Projekte werden vor der Preisverleihung auf Social Media vorgestellt.