Richtfest für die Berliner Stadtquartiersentwicklung „Siemensstadt Square“

AUKETT + HEESE verantwortet Gebäudeplanung des ersten Bauabschnitts.
Dagmar Gordon
Dagmar Gordon
Richtfest für die Berliner Stadtquartiersentwicklung „Siemensstadt Square“
© AUKETT+HEESE

Mit dem Richtfest für das Atriumgebäude und den Siemensturm erreicht das Zukunftsprojekt Siemensstadt Square einen wichtigen Meilenstein. Im Beisein zahlreicher Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Projektpartnerschaft feierte Bauherr Siemens AG gestern die Fertigstellung der Rohbauten des ersten Hochbauabschnitts. Für das Berliner Architektur- und Planungsbüro AUKETT + HEESE markiert das Richtfest den sichtbaren Erfolg eines integralen Planungs- und Bauprozesses, der Architektur, Nachhaltigkeit und digitale Zusammenarbeit konsequent miteinander verbindet. Die Baufertigstellung des Atriumgebäudes ist für Anfang 2027 sowie für das Hochhaus Anfang 2028 vorgesehen.

AUKETT + HEESE verantwortet innerhalb des Moduls C1.1 die Gebäudeplanung des rund 16.000 Quadratmeter großen Atriumgebäudes in nachhaltiger Holzhybridbauweise sowie des 60 Meter hohen Siemensturms mit rund 27.000 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche. Gemeinsam bilden beide Gebäude künftig den neuen architektonischen Auftakt der "Siemensstadt Square" und schaffen eine Verbindung zwischen dem denkmalgeschützten Bestand und der zukünftigen Quartiersentwicklung.

Max Reder, Mitglied des Managements bei AUKETT + HEESE, sagt: „Mit dem Richtfest wird sichtbar, was in den vergangenen Jahren in einem hochkomplexen Planungs- und Abstimmungsprozess gemeinsam mit Siemens und allen Projektpartnern entstanden ist. Unser Beitrag war es, architektonische Qualität, nachhaltige Bauweisen, technische Anforderungen und Wirtschaftlichkeit in eine klare, realisierbare Planung zu übersetzen. Dass dieser Ansatz nun baulich Gestalt annimmt, ist das Ergebnis einer außergewöhnlich engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit.“ 

Besondere Bedeutung kommt dabei der integrierten Projektabwicklung (IPA) zu. Bereits seit Beginn arbeiten Bauherr, Architekten, Fachplaner und ausführende Unternehmen in einem gemeinsamen Projektteam auf Grundlage eines Mehrparteienvertrags zusammen. Parallel bildet ein BIM-basiertes digitales Gebäudemodell die Grundlage für Planung, Koordination und spätere Nutzung. Dieses kooperative Projektverständnis gilt inzwischen als beispielgebend für komplexe Hochbauprojekte und wurde jüngst mit der Auszeichnung als BIM Champion 2026 gewürdigt.