Verhaltener Start ins Jahr: österreichischer Immobilieninvestmentmarkt
Der Handel bleibt als einzige Assetklasse deutlich im Plus.
einzelhandel
© AdobeStock/William Barton | In der Eurozone haben die Umsätze im Einzelhandel zuletzt leicht zugenommen
Der österreichische Immobilieninvestmentmarkt
ist verhalten ins Jahr gestartet: Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 1,08 Mrd.
Euro umgesetzt – 34 % weniger als im Vergleichszeitraum 2025. Das aktuelle
Investment Markt-Update des OTTO Immobilien Research-Teams zeigt, wie sich die
einzelnen Assetklassen entwickelt haben und welche Trends sich für das
Gesamtjahr abzeichnen.
Drei
Kernbefunde aus dem Update:
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Handel als einzige Assetklasse mit deutlichem Plus:
Das Transaktionsvolumen stieg um 287%. Ausschlaggebend war eine
Großtransaktion in Parndorf. Dadurch erhöhte sich der Anteil von
Handelsimmobilien am Gesamtvolumen von 8% im Jahr 2025 auf rund 31% im
ersten Halbjahr 2026.
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Büroimmobilien bleiben auf Core-Objekte fokussiert: Mit rund 211 Mio. Euro lag das
Büro-Transaktionsvolumen um 39 % unter dem Vorjahreswert. Gefragt sind
weiterhin ESG-konforme Bestandsobjekte in zentralen Lagen mit langfristig
gesicherten Mieteinnahmen.
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Wohnen und
Industrie/Logistik verzeichnen starke Rückgänge: Im Wohnsegment wurden rund 171 Mio. Euro umgesetzt, 74% weniger als im ersten Halbjahr 2025. Das geringe Angebot bremst den Wohninvestmentmarkt. Bei Industrie- und Logistikimmobilien sank das Volumen um 47 % auf rund 112 Mio. Euro.; Investoren konzentrieren sich auf moderne, vollvermietete Core-Objekte.
Für
2026 prognostiziert OTTO Immobilien Spitzenrenditen von 4,75 % für Büro, 4,00 %
für Wohnen und 5,20 % für Industrie/Logistik.
Alle Daten finden sich im e-Paper: https://epaper.otto.at/link/1032634/.