Im 2. Quartal 2026 sank die Zahl der Insolvenzen in Österreich laut vorläufigen Daten von Statistik Austria im Vergleich zu April bis Juni 2025 um 3 % auf 1 668. Verglichen mit dem Vorquartal, Jänner bis März 2026, gingen die Firmenpleiten um 4,1 % zurück.
"Im 2. Quartal 2026 gingen die Insolvenzzahlen in Österreich verglichen mit den ersten 3 Monaten des Jahres um 4,1 % auf 1 668 zurück. Auch im Vergleich zum 2. Quartal des Vorjahres sehen wir eine Abschwächung von 3 %. Die meisten Insolvenzen gab es wie schon in den Quartalen davor im Dienstleistungsbereich, im Handel und der Baubranche. Insgesamt ging die Zahl der Firmenpleiten in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2025 um rund 3 % auf 3 407 zurück“, so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.
Dienstleistungsbereich, Handel und Bau am häufigsten von Insolvenzen betroffen
Nach Branchen aufgeschlüsselt gab es im 2. Quartal 2026 die meisten Insolvenzen bei den Finanzdienstleistungen/sonstigen Dienstleistungen (489), im Handel (262), im Bau (260) sowie in der Beherbergung und Gastronomie (246), wobei die Zahl der Insolvenzen grundsätzlich auch stark von der Anzahl der in den einzelnen Wirtschaftsbereichen aktiven Unternehmen abhängig ist (aktive Unternehmen 2024 siehe Highlight-Tabelle auf der Website). Vergleichsweise wenige Insolvenzfälle wiesen die Bereiche Information und Kommunikation (61) und Sachgütererzeugung (94) auf.