Die Science Based Targets initiative (SBTi) hat die CO2-Reduktionsziele von STRABAG validiert. Bis 2030 verpflichtet sich das Unternehmen, seine eigenen Emissionen und jene aus eingekaufter Energie um 42 Prozent gegenüber 2023 zu senken. Zusätzlich soll ein Viertel der Emissionen reduziert werden, die entlang der Wertschöpfungskette entstehen – also primär durch eingekaufte Baustoffe und in der Nutzungsphase der Bauwerke.Drei zentrale Säulen sollen die Emissionen von STRABAG maßgeblich verringern. So wird ein Großteil der konzerneigenen PKW und Nutzfahrzeuge künftig elektrisch fahren. Zudem müssen etwa zwei Drittel der Baumaschinen auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Hier setzt STRABAG neben dem Einsatz von HVO auf alternative Antriebstechnologien für schwere Baumaschinen und testet etwa einen Wasserstoff-Radlader in Österreich. Als dritte wesentliche Maßnahme sollen die Emissionen der Asphaltmischanlagen sukzessive reduziert werden. Zur Senkung der Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette setzt STRABAG auf emissionsarme Materialien, effiziente Planung und verstärkte Zusammenarbeit entlang der Lieferkette.Wissenschaftsbasierter Wandel zu ökologischem Geschäftsmodell
Die Science Based Targets initiative ist ein Zusammenschluss mehrerer Nichtregierungsorganisationen (NGO). Seit 2015 haben sich ihr über 1.000 Unternehmen weltweit angeschlossen, um wissenschaftlich fundierte Klimaziele festzulegen. Teilnehmende Unternehmen verpflichten sich, ihre CO2-Emissionen die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen und sich an die Pariser Klimaziele zu halten. STRABAG hatte ihr Commitment zu SBTi bereits Ende 2024 ausgesprochen, nun hat die NGO die kurzfristigen Ziele bis 2030 nach einer eingehenden Prüfung bestätigt.