In österreichischen Tourismusregionen verschärft sich ein struktureller Zielkonflikt: Der Tourismus wächst wirtschaftlich, doch Wohnraum für Einheimische wird knapper und teurer. Ferienimmobilien und touristisch gewidmete Projekte entstehen, deren Einheiten häufig als Anlageobjekte verkauft oder nur zeitweise genutzt werden. Auch teilweise illegale Zweitwohnsitze befeuern politische Debatten. Im ungünstigsten Fall bedeutet das für Gemeinden mehr verbaute Fläche und steigende Immobilienpreise bei vergleichsweise geringer zusätzlicher Beschäftigung und regionaler Wertschöpfung. Die entscheidende Frage lautet daher nicht mehr nur, ob Gästebetten entstehen, sondern welche Art von Betten eine Region langfristig voranbringt. Die Wiener EPH Group AG positioniert sich mit ihrem Entwicklungsmodell als Antwort auf genau diese Frage.
Warme Betten statt kalter Betten
Die EPH Group AG entwickelt Hotels im Premium- und Luxussegment an etablierten Standorten in Österreich und Bayern, die ganzjährig über hohe Nachfrage verfügen. Das Unternehmen verantwortet dabei die Projektentwicklung von der Standortauswahl und -sicherung über Planung und Genehmigung bis zur Baureife. Ausgewählte Projekte realisiert die EPH Group AG selbst. Für den Betrieb setzt das Unternehmen auf etablierte internationale Hotelgruppen, die im Alpenraum bislang noch selten vertreten sind und ihre Marken, professionellen Betriebsstrukturen sowie internationalen Vertriebskanäle in die jeweilige Destination einbringen.
„Wir entwickeln keine getarnten Zweitwohnsitze und auch keine Ferienimmobilien, die nach ihrer Errichtung einzeln verkauft werden. Wir entwickeln Hotels, die professionell betrieben werden und deren wirtschaftlicher Zweck die Beherbergung von Gästen ist. Unser Produkt ist nicht die einzelne Immobilie. Unser Produkt ist die Schaffung einer dauerhaft funktionierenden touristischen Infrastruktur, von der Gäste, Gemeinden und Einheimische profitieren.“—Yasmin Wilfling, Vorständin der EPHA Group AG
„Ein Hotel verdient sein Geld eben nicht damit, dass eine Immobilie einmalig verkauft wird. Es muss über viele Jahre hinweg Gäste überzeugen und wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden. Genau diese langfristige Perspektive unterscheidet unser Modell von der Entwicklung und dem Einzelverkauf touristischer Immobilien.“—Yasmin Wilfling
Mehr als 100 Arbeitsplätze pro Projekt
Ein Hotel im von der EPH Group AG entwickelten Segment schafft im laufenden Betrieb mehr als 100 Arbeitsplätze — von Rezeption, Housekeeping und Gastronomie über Wellness und Haustechnik bis hin zu Management und Verwaltung. Hinzu kommen Arbeitsplätze und Aufträge, die bereits während der Planungs- und Bauphase sowie bei regionalen Zulieferern und Dienstleistungsunternehmen entstehen.
Mitarbeiterunterkünfte als integraler Projektbestandteil
Die Projekte adressieren eine der zentralen Herausforderungen vieler Tourismusgemeinden bereits in der Entwicklungsphase: die Unterbringung der Beschäftigten. Im Rahmen der Hotelprojekte sind eigene Mitarbeiterunterkünfte vorgesehen, um zu verhindern, dass neu zuziehende Hotelangestellte mit Einheimischen um den ohnehin knappen Wohnraum konkurrieren.
„Die zukünftigen Angestellten leben und arbeiten in der jeweiligen Region, zahlen dort Abgaben und konsumieren vor Ort, ohne den lokalen Wohnungsmarkt zusätzlich zu belasten.“—Yasmin Wilfling
Internationale Marken erschließen neue Gästesegmente
Die EPH Group AG versteht ihre Projekte nicht als Konkurrenz zu bestehenden familiengeführten Hotels und Pensionen, sondern als Ergänzung des touristischen Angebots. Internationale Hotelmarken bringen jahrzehntelange Betriebsexpertise, globale Vertriebssysteme und Kundenbindungsprogramme mit, die bislang nicht erschlossene Gästesegmente in die Regionen lenken sollen. Davon können Gastronomie, Bergbahnen, Skischulen, Einzelhandel, Handwerksbetriebe und andere touristische Dienstleister profitieren.
„Eine starke internationale Hotelmarke kann zusätzliche Gäste in die Region bringen, die diese Destination bisher möglicherweise noch nicht auf ihrer Reiseliste hatten. Wenn es gelingt, neue Zielgruppen zu erschließen, profitiert davon nicht nur das einzelne Hotel, sondern im besten Fall die gesamte regionale Tourismuswirtschaft.“—Yasmin Wilfling
Das Modell der EPH Group AG zielt damit auf eine Form der Hotelentwicklung, die regionale Wertschöpfung, Beschäftigung und Wohnraumverträglichkeit strukturell verknüpft — und sich damit von jenen Projekten abgrenzt, die primär auf den einmaligen Verkauf einzelner Einheiten ausgerichtet sind.