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SPARK hat rund 2.000 Quadratmeter Fläche bezogen
Das Hotel Sacher Salzburg war erneut Schauplatz des CBRE Business Breakfast. Auf Einladung des internationalen Immobiliendienstleisters versammelten sich zahlreiche hochrangige Vertreter:innen der heimischen Immobilienwirtschaft, um aktuelle Marktentwicklungen zu diskutieren, Kontakte zu pflegen und einen Blick auf Herausforderungen und Chancen des österreichischen Immobilienmarktes zu werfen. Den inhaltlichen Rahmen bildeten Analysen zu Hotelmarkt, Büromarkt sowie Kapital- und Finanzierungsmarkt.
„Auch wenn die Immobilienmärkte weiterhin vor Herausforderungen stehen, bietet gerade Salzburg einige Besonderheiten.“—Christoph Oßberger, Gastgeber und Head of Region West bei CBRE
Ein zentrales Beispiel liefert der Hotelmarkt. Gemessen an der Einwohnerzahl erreicht Salzburg rund 21 touristische Nächtigungen pro Einwohner und Jahr — mehr als doppelt so viele wie Wien. Auf der Angebotsseite hingegen stagniert die Entwicklung: Seit 2019 wuchs die Bettenkapazität in der Mozartstadt lediglich um fünf Prozent, während Wien im selben Zeitraum um 24 Prozent zulegte.
Büromarkt:
Reichlich Diskussionsstoff lieferte auch der Salzburger Büromarkt. Die bevorstehende Übersiedlung der Landesverwaltung in das neue Landesdienstleistungszentrum am Hauptbahnhof wird durch die Zusammenlegung zahlreicher bisheriger Standorte rund 13.000 Quadratmeter Bürofläche zusätzlich auf den Markt bringen. Martin Denner, Head of Research bei CBRE, hat errechnet, dass die Leerstandsquote im Salzburger Marktgebiet dadurch von 10,9 auf 13,3 Prozent steigen könnte. Welche Nutzungsalternativen und Entwicklungspotenziale sich für betroffene Bestandsimmobilien ergeben, stand ebenfalls auf der Agenda des Vormittags.
Kapitalmarkt:
Manuel Bugl, Head of Capital Markets bei CBRE, analysierte die veränderten Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen. Steigende Finanzierungskosten, zurückhaltende Banken und höhere Eigenkapitalanforderungen verlangen von Investor:innen und Projektentwickler:innen zunehmend maßgeschneiderte Lösungen. Die Finanzierung neuer Projektentwicklungen bleibt schwierig; Bestandsimmobilien mit stabilen Erträgen stehen bei Banken hingegen weiterhin hoch im Kurs.
Teilnehmer
Unter den Gästen fanden sich unter anderem Johannes Hirtzberger (LIRK SPIELBÜCHLER HIRTZBERGER Rechtsanwälte), Stephan Gappmaier (Zumtobel + Kronberger + Rechtsanwälte), Michael Urban (Porsche Immobilien), Michael Ehrschwendtner (STRABAG Real Estate), Jakob Bonomo (PRISMA), Rudolf Kainz und Lukas Unseld (beide KAINZ Gruppe) sowie Christof Krainthaler und Chiara Krombach (beide Scaletta Immobilien). Ebenfalls vertreten waren Andreas Scherm (Wirtschaftskammer Salzburg), Philipp Mayerhofer (Smart Family Office), Philipp Resl (P&R Verwaltungs GmbH), Stefan Strasser (Shopping Arena Salzburg), Florian Rukover (Bank Gutmann), Anna Piller-Wolf (Altstadtverband Salzburg), Susanne McNally und Lukas Unseld (beide Palfinger) sowie Andreas Badergruber (Salzburger Sparkasse).
Das CBRE Business Breakfast hat sich damit einmal mehr als fixer Bestandteil des Salzburger Immobilienkalenders etabliert — als Plattform, auf der die Branche abseits des Tagesgeschäfts aktuelle Marktdaten, laufende Projekte und strategische Perspektiven zusammenführt.
SPARK hat rund 2.000 Quadratmeter Fläche bezogen
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