Zwischen Heurigen und Marchfeldkanal
Glorit baut 27 Eigentumswohnungen in Stammersdorf
Der Fachverband der Stein- und keramischen Industrie präsentierte heute die Wohnbauförderungsstatistik 2025, die alljährlich mit dem Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen (IIBW) erstellt wird.
„Die Zahlen der diesjährigen Statistik zeichnen in Summe ein beunruhigendes Bild: Die Zahl der Baubewilligungen sank 2025 weiter auf einen neuen Tiefstand, auch für 2026 ist keine Trendwende in Sicht. Die Auswirkungen treffen die Bauwirtschaft ebenso wie Wohnungssuchende. Die Ankurbelung des Wohnbaus und damit verbunden die Beseitigung der Wohnraumknappheit bleiben daher eine der zentralsten wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Aufgaben“, so—Robert Schmid, Obmann des Fachverbands Stein- und keramischen Industrie
Neubau liegt ein Drittel unter dem Zehnjahresschnitt. Förderungen im Aufwärtstrend
2025 wurden 47.800 Wohneinheiten in neuen und bestehenden Gebäuden baubewilligt. Dies entspricht einem Rückgang von 3% gegenüber 2024 und einem Minus von einem Drittel zum Zehnjahresschnitt. Einen Aufwärtstrend gibt es bei der Wohnbauförderung. Gefördert wurden 19.800 Wohneinheiten (+3% gegenüber dem Vorjahr). Die Ausgaben der Wohnbauförderung stiegen um 7% auf EUR 2,68 Mrd. und liegen damit fast ein Viertel über dem Zehnjahresdurchschnitt.
Politischer Schulterschluss für den Wohnbau erforderlich
„Die steigenden Ausgaben der Wohnbauförderung zeigen ein grundsätzliches Bekenntnis von Bund und Ländern, den Wohnbau in der aktuellen Krise zu stützen. Die Wohnbauförderung kann zur Stabilisierung des Marktes beitragen, den Rückgang im freifinanzierten Bereich jedoch nicht vollständig kompensieren. Dazu braucht es weitere Maßnahmen, etwa optimierte Finanzierungsbedingungen“, betont Schmid. „Ebenso notwendig sind Anpassungen im Wohnrecht. Die diesbezüglich angekündigte Wohnrechtsnovelle mit einem umfassenden Dekarbonisierungspaket und Sanierungsschwerpunkt ist daher dringend erforderlich.“—Wolfgang Amann, Studienautor und Geschäftsführer des IIBW.
Die Studienergebnisse im Detail
Sanierungsoffensive 2027: wichtiger Impuls mit Bedarf an langfristiger Fortsetzung
„Die Sanierungsoffensive 2027 mit 321 Mio. Euro für die thermische Sanierung ist ein wichtiges Signal für Klimaschutz, die Modernisierung des Gebäudebestands und die Bauwirtschaft. Die steigenden Investitionen in die Sanierung zeigen, welches Potenzial in diesem Bereich liegt. Entscheidend ist jedoch, dass die Mittel auch über 2027 hinaus verlässlich bereitstehen. Sanierung ist eine langfristige Aufgabe und braucht entsprechend langfristige und planbare Förderperspektiven.“—Robert Schmid
Die Broschüre „Wohnbauförderung in Österreich 2025“ ist hier abrufbar:
Glorit baut 27 Eigentumswohnungen in Stammersdorf
Der typische Kaufpreis steigt auf 349.536 Euro – Sanierungsobjekte werden zum Weg ins Eigenheim
Bereits mehr als 78 Millionen Euro privates Kapital investiert